19 Jahre Himmelsstürmer: dem (Pop)-Himmel sei Dank!

Frech, fetzig, frisch und frei - das Ganze gleich mal zwei. Die Himmelsstürmer drehen im 19. Jahr ihres Bestehens so richtig auf – und zwar im Doppelpack. Mit Claudia Hätscher und Ulrike Wölfel sind zwei Powerfrauen am Start, die auf der Bühne mit neuer musikalischer Strahlkraft aufwarten, Charme und Esprit versprühen, und damit die Erwartungen ihrer Fans erfüllen. Nachdem im Sommer bereits ihr Erstlingswerk „Die Luft schmeckt nach Sommer“ erschien, stellen die beiden nun ihre aktuelle Single „Dolce Vita“ vor.

Gleichwohl brechen die Musikerinnen in eine neue Ära der Bandgeschichte auf. Die langjährigen Sängerinnen Sophie Koch und Franziska Reppe hatten im Sommer 2014 die Himmelsstürmer verlassen, weil sie sich in der Zukunft mehr ihren Familien und Berufen widmen möchten. Claudia Hätscher und Ulrike Wölfel schickte der Himmel! Auch, weil sie nicht nur eine Lücke schließen. Mit dem Wechsel wagen die Sängerinnen mehr Präsenz auf der Bühne. Neben neuen, kräftigeren Sounds hat sich die Girlband zudem Verstärkung von den Tänzerinnen Jessica Lang und Nina-Sophie Wilde geholt.

Die langjährige Erfahrung der Musikerinnen und des Managements sprechen für sich...

1989 war die Geburtsstunde Der Himmelsstürmer. Bereits mit ihrer ersten Single „Du bist der Traumboy von L.A.“ konnte sich die Formation in vielen Hitparaden in Deutschland, Österreich und Holland platzieren.

1999 wurden die Mädchen für die erste Fernsehsendung „So schön ist Brandenburg – Schlager einer kleinen Stadt“ engagiert. Mit dem gleichnamigen Titel „Himmelsstürmer“ präsentierten sie sich einem Millionen Publikum in ORB und ARD. Wochen später standen „Die Himmelsstürmer“ schon im Studio und produzierten ihr erstes Album „Total verrückt nach Leben“. Im Juni 1999 erschien die gleichnamige Single, die in zahlreichen Hitparaden auf vordersten Plätzen landete. Übrigens wurde der Titel bis zum heutigen Tage ca. 91.000-mal veröffentlicht. Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland folgten. Auf dem Album „Total verrückt nach Leben“ überzeugten die Himmelsstürmer mit poppigen Schlagernummern und Balladen. Neben dem Produzenten-Team standen erfolgreiche Autoren wie Walter Wessely, Norbert Hammerschmidt und Frank Becker zur Verfügung. Mit diesem Debütalbum erstürmten die Girls schlagartig die Herzen der Schlagerfans.

Neben zahlreichen Live-Veranstaltungen mit C.C. Catch, Karat, Fancy waren die Himmelsstürmer bei der MDR-Sommertour dabei. Daran schlossen sich TV-Shows wie der „Brandenburg-Tag 99“, die „Internationale Funkausstellung“, „Hurra, wir machen Ferien“ und das „Bingo-Lotto“ an.

Zu einem der größten Events wurden die Himmelsstürmer im August 1999 auf die Seebühne Bregenz eingeladen. Dort präsentierte Uwe Hübner die Eurovisionsshow „Sternstunden des Schlagers“ mit vielen bekannten Stars wie Kristina Bach, Die Paldauer, Rossana Rocci, Ibo und die Flippers. Im Herbst 1999 wurde aus dem aktuellen Album die Single „Es ist Liebe“ ausgekoppelt, die sich wiederum als Radiorenner herausstellte. Mit „Feuer und Flamme (Chiquita, Chiquita)“ schafften die Himmelsstürmer auch den Einstieg in die deutschen und österreichischen Airplay-Charts. Über 20 Wochen platzierte sich der Ohrwurm unter den Top 20 der Airplay-Repertoire-Charts „Deutsch Rock/Pop“. Die Himmelsstürmer blieben angesagt und besuchten zahlreiche Fernsehsendungen wie „Tele Bingo“, „Die Morgenstunde“ , „Blitz“ und „Hier ab vier“.

2000 nahmen „Die Himmelsstürmer“ beim Grand Prix der Guten Laune teil. Moderiert von Frank Zander wurde die Show am 12. Januar 2001 in der ARD ausgestrahlt. Aus über 800 Titelvorschlägen landete der Himmelsstürmer-Titelvorschlag „Olala Latino“ unter den 15 Finalisten. Die Überraschung war perfekt. Die Himmelsstürmer schafften es mit ihrem Song „Olala Latino“ auf den 2. Platz, knapp vor Michael Heck.

Auch der Entertainer Karl Moik lud die Himmelsstürmer 2000 zum Silvesterstadl nach Wels ein. Dort traten sie neben Stars wie Die Paldauer, DJ Ötzi, G.G. Anderson und Peter Kraus auf. Diese Show wurde zu Silvester 2000 in der ARD und ORF ausgestrahlt. Weitere TV-High-Lights ließen nicht lange auf sich warten. Im Januar 2001 begleiteten Die Himmelsstürmer gemeinsam mit Ekki Göpelt die Zuschauer durch den „Langen Samstag“ im MDR-Fernsehen.

2001 traten die Girls aus Halle beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix des volkstümlichen Schlagers im ZDF mit ihrem Titel „Ich bin wieder zu Hause“ gegen 14 weitere Teilnehmer an. Mit Ihrer Frühjahrssingle „Tausend Herzen“ konnten die Girls an ihre Erfolge anschließen und landeten wieder auf guten Plätzen in vielen deutschsprachigen Hitparaden. Auch 2001 waren die Himmelsstürmer bei zahlreichen Events, wie z.B. die MDR-Sommertour und Schlager-gala zum Sachsen-Anhalt-Tag dabei.

2002 war ein besonders erfolgreiches Jahr. Einen Meilenstein in Ihrer „Bilderbuch-Karriere“ bildete der Sieg beim ADS-Newcomer-Wettbewerb in Bad Bentheim. Dort setzte sich die Girl-Formation gegen 31 Mitbewerber durch und gewann den Wettbewerb mit den Titeln „Bamboleo“ und „Nimm deine Hand da weg“. Die Trophäe als NEWCOMER des Jahres erhielten sie in der großen GoldstarTV-Schlagergala im Dorf Münsterland, wo sie neben Stars wie Matthias Reim, Tony Christie, Jürgen Drews und Gaby Baginsky auf der Bühne standen.

Im selben Jahr eroberten die drei Mädels mit der englischen Version ihres Hits „Nimm deine Hand da weg“ und einer portugiesischen Version „Latino, Latino“ die portugiesischen Hitparaden. Zur gleichen Zeit standen die drei Mädels mit Drafi Deutscher, den Klostertalern, Claudia Jung, Costa Cordalis, Andre Stade, Jürgen Drews und Olaf Berger zur großen Bild und GoldStarTV-Schlagerparty in der Türkei auf der Bühne.

2004 konnte man die Himmelsstürmer bei zwei großen TV-Events im ZDF erleben: im Februar waren sie Gäste in der Schnee-Show „Hüttenzauber“ aus Seefeld in Tirol und im Oktober in Inka Bauses „Sonntagskonzert“ auf Entdeckungsreise durch Mecklenburg.

2005 feierten die Himmelsstürmer ihr siebtes Bühnenjubiläum, passend dazu erschien die Single „Im verflixten sieb’ten Jahr“. Mit dem Song „Happy Holiday“ steuerten die Musikerinnen einen von zwei Firmen-Songs für die Vetter Touristik GmbH, dem größten Busunternehmen der neuen Länder bei.

2006 präsentierten Die Himmelsstürmer mit „Hautnah ist nie genug“ einen flotten, modernen Popsong. Erstmals in der Geschichte der Gruppe hatten ihn die Himmelsstürmer zusammen mit ihrem Autorenteam Franz Brachner, Helly Kumpusch und Timo Peter selber geschrieben. Als Bonus-Track gab es den ersten „Himmelsstürmer-Mega-Mix“ sowie den Song „3 Engel für ein Halle-lujah“- den die drei Girls der Stadt Halle(Saale) zum 1200-jährigen Jubiläum widmeten. Im Herbst 2006 wurde die Hitsingle „Sole, Sole“ veröffentlicht und lief bei zahlreichen Sendern erfolgreich in der AirPlay’s.

2007 folgte mit „Wir stürmen den Himmel“ ein Album mit flotten, modernen Popsongs. Neben der ersten Singleauskopplung „Ich stürme den Himmel“ enthielt das Album bereits bekannte Songs wie „Sag niemals nie“, „Hautnah ist nie genug“ oder die letzte Hitsingle „Sole, Sole“. Aber auch neue Songs wie „Jenseits der Liebe“ oder „Meine Rache die wird süss“ waren, wie sich herausstellte, ohrwurmtauglich. Für alle Partyfans gab es zudem den ersten „Himmelsstürmer-Party-Mix“ im 3rd-floor-sound. Erfolgsautoren & Produzenten wie Felice Pedullá, Christoph Seipel, Helly Kumpusch, Hermann Weindorf, Andreas Bärtels, Franz Brachner und Timo Peter zeichnen für das neue Himmelsstürmer-Album verantwortlich.

2008  pünktlich zum zehnjährigen Bandjubiläum – erschien mit „Himmlische Zeiten“ ein neues Doppelalbum mit flotten, modernen Popsongs. Neben der Sommersingle "Himmlisch sexy" waren auf der Doppel-CD die schönsten Titel aus zehn Jahren Himmelsstürmer zu finden.

2009 waren die Himmelsstürmer erstmals in der beliebten MDR-TV-Show „Musik für Sie“ zu Gast und begeisterten mit ihrem Song „Viel zu kurz war die Nacht“ das TV-Publikum. Ein weiterer Höhepunkt war die 10. MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt Schlager-Starparade in der ausverkauften Bördelandhalle in Magdeburg. Neben Semino Rossi, Ute Freudenberg, Helene Fischer, Ireen Sheer, G.G. Anderson, Claudia Jung, Tom Astor, die Paldauer, Olaf Henning und Destivo präsentierten sich Die Himmelsstürmer den über 6.000 Schlagerfans mit einem Hitmix aus aktuellen Songs.

2010 stieß mit Claudia Hätscher eine junge Hallenserin zur Gruppe und übernahm den Part von Madlen, die sich aus beruflichen Gründen von der Bühne verabschiedete. Mit der von Andreas Martin komponierten Single „Du bist mein Ziel…(Alles was ich will)“ trafen die Himmelsstürmer wie-der den Nerv des Publikums. Im Sommer waren sie zu Gast in der beliebten ARD-Show „Immer wieder sonntags“ und im August hatten die Himmelsstürmer die Ehre, dem Erfolgsproduzenten Jack White in der MDR Talkshow „Riverboat“ mit einem Hitmedley aus den zehn erfolgreichsten Songs den Produzenten zu gratulieren.

2014 stieg Ulrike Wölfel bei den Himmelsstürmern ein. Die langjährigen Sängerinnen Sophie Koch und Franziska Reppe hatten die Band verlassen, um sich mehr ihren Familien und Berufen zu widmen. Das neue Duo wartet nicht und bringt bereits im Sommer die Singe „Die Luft schmeckt nach Sommer“ heraus. Derzeit steht die Single „Niemand trifft wie Du ins Herz“ in der Starlöchern.

2015 erschien ein neues Himmelsstürmer-Album  – darunter mit vielen alten Songs wie „Du bist der Wahnsinn“, „Rauch in meinen Augen“ oder „Sommer, Sonne, Mond und die Sterne“, die neu eingesungen wurden. Aber auch neues Material wurde auf der Silberscheibe verpresst. Songs wie „Herzensangelegenheit“, „Urlaubsreif“, „Die Luft schmeckt nach Sommer“ und eine Himmelsstürmer-Version des Helene-Fischer-Hits „Atemlos“ dürften Neugier wecken. Crossmedial werden Claudia Hätscher und Ulrike Wölfel zudem Showqualitäten beweisen. 2015 sind sie die neuen Gesichter der Sendung „Mit den Himmelsstürmern auf Reisen“, die regelmäßig auf Melodie TV ausgestrahlt wird.

Stand: 10/2014